Chiapas hat uns während unseres Mexiko-Roadtrips besonders beeindruckt. Es ist grün, irgendwie ursprünglicher, vielleicht auch etwas spiritueller und in vielerlei Hinsicht intensiver als viele andere Regionen Mexikos. Hier treffen dichter Dschungel auf jahrtausendealte Maya-Ruinen, tosende Wasserfälle auf stille Bergdörfer und indigene Traditionen auf koloniale Städte.
Unsere Reise durch Chiapas führte uns von den berühmten Ruinen von Palenque über beeindruckende Wasserfälle tief im Dschungel bis in das kulturelle Herz der Region: San Cristóbal de las Casas. Dazwischen lagen lange Fahrten durch wunderschöne Landschaften, überraschende Begegnungen und Momente, die uns nachhaltig beeindruckt haben.
Inhalt
Wissenswertes zu Chiapas
Chiapas liegt im Süden Mexikos, an der Grenze zu Guatemala, und zählt zu den ärmsten, aber kulturell reichsten Bundesstaaten des Landes. Ein großer Teil der Bevölkerung gehört indigenen Gruppen an, vor allem den Tzotzil- und Tzeltal-Maya. Generell ist die Maya-Kultur hier noch viel mehr im modernen Alltag verankert, als das in vielen anderen Regionen Mexikos der Fall ist.
- Lage: Süden Mexikos, Grenze zu Guatemala
- Landschaft: Regenwald, Wasserfälle, Hochland, Canyons
- Kultur: Stark geprägt von Maya-Kulturen (v. a. Tzotzil & Tzeltal)
- Klima: Heiss & feucht im Tiefland, kühl im Hochland
- Beste Reisezeit: November bis März
- Mindestdauer: 4–6 Tage
- Fortbewegung: Mietwagen empfohlen
- Geeignet für: Natur- & Kulturliebhaber, Roadtrips
Klima & Höhenunterschiede
Das Klima in Chiapas variiert stark je nach Region. Im Tiefland rund um Palenque ist es tropisch-heiß und feucht, während es im Hochland um San Cristóbal de las Casas deutlich kühler wird, besonders morgens und abends fallen die Temperaturen auch zur Hauptreisezeit schnell unter 12 Grad Celsius. Warme, wetterfeste Kleidung für die Höhenlagen gehört deshalb unbedingt ins Gepäck.
Mit dem Auto durch Chiapas
Die Entfernungen in Chiapas wirken auf der Karte oft überschaubar, die Fahrzeiten sind es jedoch nicht. Größere Verbindungsstraßen sind meist gut ausgebaut. Ansonsten erwarten dich kurvige, enge Straßen, die oft nicht im besten Zustand sind und dafür sorgen, dass du deutlich mehr Zeit einplanen solltest. Plane dir deshalb für alle Strecken ausreichend Puffer ein.
Als wir im November 2025 nach Chiapas reisten, lasen wir viele Berichte von Straßensperren zwischen Palenque und San Cristobal de las Casas. Deshalb erkundigten wir uns vor Ort und erhielten immer wieder die Auskunft, dass es seit Mai 2025 deutlich ruhiger geworden sein soll und schon lange zu keinen Straßensperren mehr kam. Dennoch empfehlen wir dir, dich vor Ort zur aktuellen Lage zu informieren.
Öffentliche Verkehrsmittel in Chiapas
Grundsätzlich lässt sich Chiapas auch ohne Mietwagen bereisen. Es gibt ADO-Busse, die zwischen größeren Städten wie Palenque und San Cristóbal de las Casas verkehren, sowie viele Colectivos (Sammeltaxis), die kleinere Orte verbinden.
Allerdings kosten diese Fortbewegungsarten Zeit und Flexibilität. Gerade für Wasserfälle oder auch etwas abgelegenere Unterkünfte ist ein eigenes Auto ein großer Vorteil. Für uns war der Mietwagen die beste Wahl, um Chiapas wirklich in unserem eigenen Tempo zu erkunden.
Sprache und Verständigung
Spanischkenntnisse sind in Chiapas sehr hilfreich. Außerhalb der touristischen Zentren wird Englisch fast gar nicht gesprochen, besonders in kleineren Orten und indigenen Gemeinden.
Selbst an touristischen Highlights ist Englisch keine Selbstverständlichkeit. So waren beispielsweise am Cañón del Sumidero alle Touren ausschließlich auf Spanisch. Es empfiehlt sich also, ein paar Worte in der Landessprache zu beherrschen, das erleichtert dir sehr viel.


Palenque – Maya-Ruinen im Dschungel
Die Ruinen von Palenque
Die Ruinen von Palenque gehören für uns zu den eindrucksvollsten Maya-Stätten in ganz Mexiko. Nicht nur wegen ihrer Geschichte, sondern vor allem wegen ihrer Lage mitten im Regenwald, die dem Ort eine fast mystische Stimmung verleiht.
Die Anlage ist beeindruckend gut erhalten. Zudem hast du im Gegensatz zu Chichen Itza an einigen Stellen sogar die Möglichkeit, auf die Bauwerke hinaufzusteigen und kannst die Anlage nochmal aus einer ganz anderen Perspektive bewundern.
Wir empfehlen dir, die Ruinen entweder gleich früh am Morgen oder am späten Nachmittag zu besuchen. Es garantiert dir zwar nicht, dass du die Anlage ohne Touristengruppen erkunden kannst, dafür jedoch angenehmere Temperaturen. Insgesamt solltest du ca. 2 – 3 Stunden für deinen Besuch einplanen.
Vom Besucherzentrum, wo du dein Ticket kaufst, ist es nochmal ein ganzes Stück bis zu den Ruinen. Hier darfst du nicht mit dem eigenen Auto fahren, kannst aber ein Collektivo nutzen. Die Tickets dafür kannst du direkt nach dem Besucherzentrum kaufen, wir haben sie im Gesamtpreis schon mit eingerechnet.
Alle Infos (Stand November 2025):
- Eintrittspreis (inkl. Transfer zu den Ruinen, Nationalparkgebühr und Parkplatz): 16 € pro Person
- Öffnungszeiten: täglich ca. 8.00 – 17.00 Uhr (letzter Einlass meist gegen 16.00 Uhr)
- Nicht vergessen: Feste Schuhe, Sonnenschutz und Mückenschutz.


Palenque als Ausgangspunkt
Die Stadt Palenque selbst ist eher funktional, eignet sich aber hervorragend als Basis. Viele Unterkünfte liegen ruhig im Grünen, teils direkt an der Straße zu den Ruinen.
Entlang der Hauptstraße und im Stadtgebiet findest du mehrere Tankstellen, die in der Regel zuverlässig geöffnet sind. Gerade vor längeren Fahrten Richtung San Cristóbal de las Casas oder zu den Wasserfällen lohnt es sich, hier noch einmal vollzutanken.
Auch Einkaufsmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden. Es gibt größere Supermärkte sowie kleinere Läden, in denen du Wasser, Snacks und das Nötigste für unterwegs bekommst. Für Unterkünfte außerhalb des Zentrums oder im Dschungel empfehlen wir, vorab einzukaufen, da es dort oft keine fußläufigen Versorgungsmöglichkeiten gibt.
Restaurants und einfache Essensstände findest du sowohl im Zentrum als auch entlang der Durchfahrtsstraßen. Wenn du früh zu den Ruinen oder Wasserfällen aufbrechen möchtest, sollte du dich am Vorabend mit Wasser und Proviant eindecken, da viele Geschäfte morgens erst später öffnen.
Wasserfälle in Chiapas
Cascadas de Agua Azul

Die Cascadas de Agua Azul sind wohl die bekanntesten Wasserfälle der Region. Mehrere Kaskaden ziehen sich über helle Kalksteinterrassen, das Wasser schimmert, je nach Jahreszeit, intensiv türkis oder tiefgrün.
In der Regenzeit sowie in der ersten Zeit danach führt der Fluss deutlich mehr Wasser, verliert aber etwas von seiner typischen Farbe. So haben wir die Wasserfälle eher bräunlich erlebt. In der Trockenzeit sind die Farben spektakulärer, dafür ist weniger Wasser unterwegs. In dieser Zeit ist es auch möglich, in den oberen Abschnitten des Wasserfalls zu baden.
Alle Infos zu den Cascadas de Agua Azul:
- Öffnungszeiten: möglich ca. 08.00 – 17.00 Uhr
- Eintritt: ca. 4,00 € pro Person
Misol-Ha

Misol-Ha ist ein einzelner, spektakulärer Wasserfall, der rund 35 Meter in die Tiefe stürzt. Es gibt verschiedene Aussichtspunkte, von denen aus du den Wasserfall aus verschiedenen Perspektiven bestaunen kannst.
Es gibt auch einen Weg hinter dem Wasserfall entlang, der nochmal ganz besonders ist. In der Regenzeit sowie kurz danach ist dieser Weg jedoch oftmals gesperrt.
Insgesamt empfanden wir Misol-Ha etwas weniger touristisch als die Cascadas de Agua Azul. Gerde in den Morgenstunden ist man hier oftmals alleine und kann dem Wasserfall sowie den Brüllaffen lauschen.
Alle Infos zu Misol-Ha:
- Öffnungszeiten: möglich ca. 08.00 – 17.00 Uhr
- Eintritt: ca. 3,50 € pro Person
Weitere Wasserfälle in der Region
Neben den bekannten Wasserfällen rund um Palenque gibt es in Chiapas zahlreiche weitere, oft deutlich weniger besuchte Wasserfälle. Wir haben diese selbst noch nicht erkundet, setzen sie uns aber auf die Liste für den nächsten Besuch in Chiapas:
- Zu den bekanntesten zählt Cascada El Chiflón nahe Comitán. Mehrere Kaskaden stürzen hier über helle Felsen in die Tiefe, darunter der beeindruckende Hauptfall Velo de Novia. Gut ausgebaute Wege und Aussichtspunkte machen den Besuch unkompliziert, trotzdem verteilt sich der Andrang meist recht gut.
- Ebenfalls beeindruckend sind die Lagunas de Montebello, ein Nationalpark nahe der guatemaltekischen Grenze. Hier findest du zwar keine klassischen hohen Wasserfälle, dafür aber zahlreiche kleine Kaskaden, kristallklare Seen in unterschiedlichen Blautönen und eine beeindruckende Landschaft.
- Im Norden von Chiapas, unweit von Palenque, liegen die Cascadas de Roberto Barrios. Sie erinnern in ihrer Struktur an Agua Azul, sind aber meist deutlich weniger besucht. Mehrere natürliche Becken laden zum Baden ein, und die Atmosphäre ist entspannt und lokal geprägt.
- Eher abseits der typischen Routen befindet sich Cascada Las Golondrinas, ein beeindruckender Wasserfall, der in ein großes Sinkloch stürzt. Der Zugang ist etwas abenteuerlicher, dafür ist das Naturerlebnis umso intensiver.
San Cristóbal de las Casas & Umgebung
San Cristóbal de las Casas
Das bekannte Städtchen hat uns sofort abgeholt. Nach der Hitze und Feuchtigkeit im Tiefland fühlt sich die Stadt wie ein Durchatmen an. Die kühlen Temperaturen haben uns kurzzeitig geschockt, doch mit der richtigen Kleidung war es gar kein Problem und eine willkommene Abwechslung. Auch, wenn es natürlich ein touristischer Hotspot ist, fühlte sich Cristóbal nicht überfüllt und dennoch authentisch an.
Die koloniale Altstadt ist kompakt und lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Bunte Häuser, Kopfsteinpflaster, kleine Plätze und Kirchen prägen das Stadtbild. Dazwischen finden sich unzählige Cafés, Bäckereien und Restaurants, viele davon mit richtig guter Küche und richtig gutem Kaffee.
Ein bisschen hat uns San Cristóbal an Bolivien erinnert. Die indigene Kultur ist hier allgegenwärtig und an jeder Ecke sichtbar in der Kleidung und auf den Märkten. Die Stadt wirkt lebendig, bunt und kreativ. Für uns war es einer der Orte, an denen wir gerne noch länger geblieben wären.


San Juan Chamula – Lebendige indigene Traditionen

Das Dorf befindet sich etwa 20 Autominuten von San Cristóbal entfernt und bietet einen sehr direkten Einblick in die Traditionen der Tzotzil-Maya.
Der Besuch der Kirche San Juan Bautista ist ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst. Die Kirche verbindet den christlichen Glauben mit Maya-Tradionen, sowas haben wir noch nirgends sonst erlebt. Der Boden ist mit Tannennadeln bedeckt, es gibt keine Bänke, dafür unzählige Kerzen. Familien sitzen oder knien auf dem Boden, murmeln Gebete, führen Rituale durch, räuchern und beten. Die Atmosphäre ist unbeschreiblich, man muss es einfach erlebt haben.
Fotografieren ist im Inneren streng verboten, denn die Rituale sind keine Inszenierung für Reisende, sondern gelebter Glaube. Wer diesen Ort besucht, sollte das mit Respekt, Zurückhaltung und Offenheit tun. Der Eintritt kostet ca. 1,50 € bis 2,50 €.
Auch außerhalb der Kirche lohnt es sich, durch das Dorf zu gehen, den Markt zu besuchen und einfach das bunte Treiben zu beobachten.
Der Cañón del Sumidero
Cañón del Sumidero in Chiapas
Der Cañón del Sumidero zählt zu den eindrucksvollsten Naturwundern Mexikos und ist für viele Reisende eines der großen Highlights in Chiapas. Die gewaltige Schlucht erstreckt sich über rund 35 Kilometer und wird vom Río Grijalva durchzogen, der sich tief in das Gestein gegraben hat.
Am eindrucksvollsten lässt sich der Canyon bei einer Bootstour erleben. Vom Wasser aus werden die Dimensionen erst richtig greifbar: Steile Felswände ragen stellenweise über 1.000 Meter in die Höhe. Mit etwas Glück lassen sich entlang der Ufer Krokodile, Affen, Leguane und zahlreiche Vogelarten beobachten. Besonders auffällig sind die vielen Reiher und Geier, die über den Felswänden kreisen. Immer wieder legt das Boot kurze Stopps ein, um auf besondere Formationen oder Tiere hinzuweisen.

Praktische Infos zu deiner Tour:
Die meisten Bootstouren starten im Ort Chiapa de Corzo, etwa 20 Minuten von Tuxtla Gutiérrez entfernt. Es gibt mehrere Anlegestellen, die sich preislich jedoch kaum unterscheiden. Wenn du einen der ersten Anleger wählst, hast du die besten Chancen, dir einen Platz im Boot frei auswählen zu können.
Die Tickets kosten ca. 15 – 18 € pro Person und sind direkt am Anleger erhältlich. Eine vorherige Reservierung ist nicht notwendig.
Die Boote fahren zwischen 09.00 und 14.00 Uhr ab. Es gibt keine konkreten Zeiten, sobald ein Boot voll ist, legt es ab. Die Tour dauert dann ca. 2 – 2,5 Stunden.
Aussichtspunkte zum Canyon:
Im Preis der Tour ist auch der Eintritt in den Nationalpark enthalten. Mit diesem Ticket kannst du anschließend auch die Aussichtspunkte besuchen, was wir dir unbedingt empfehlen.
Die Aussichtspunkte erreichst du nur mit dem Auto. Von Tuxtla Gutiérrez aus führt eine gut ausgebaute Straße in Richtung Nationalpark. Am Eingang wird dein Ticket kontrolliert, danach fährst du eine feste Route ab, die dich zu mehreren Miradores (Aussichtspunkten) führt. An jedem Punkt gibt es Parkmöglichkeiten, kurze Wege zu den Plattformen sowie Geländer und Infotafeln.
Es gibt insgesamt fünf Aussichtspunkte, die du mit dem Auto erreichen kannst. Von dort aus blickst du aus verschiedenen Perspektiven tief in die Schlucht hinab – eine ganz andere, aber ebenfalls beeindruckende Perspektive, die du dir nicht entgehen lassen solltest.
Plane für die Aussichtspunkte mindestens 1 bis 1,5 Stunden ein. Die Strecke ist gut ausgeschildert und unkompliziert zu fahren. Alternativ werden auch geführte Touren angeboten, die Bootsfahrt und Aussichtspunkte kombinieren. Mit dem eigenen Auto bist du jedoch deutlich flexibler.

Tuxtla Gutiérrez
Tuxtla Gutiérrez ist die Hauptstadt von Chiapas und für viele Reisende vor allem ein logistischer Knotenpunkt. Ehrlich gesagt hat uns die Stadt selbst nicht besonders begeistert, sie erfüllt aber einen wichtigen Zweck auf einer Reise durch Chiapas. Tuxtla liegt strategisch günstig zwischen San Cristóbal de las Casas, Chiapa de Corzo und dem Cañón del Sumidero und eignet sich daher gut für eine Zwischenübernachtung.
Tuxtla ist groß, laut und sehr städtisch. Im Vergleich zu Orten wie San Cristóbal oder Palenque wirkt die Stadt wenig charmant und eher funktional. Für uns war das vollkommen in Ordnung, weil wir Tuxtla bewusst nicht als Highlight eingeplant haben, sondern als praktischen Stopp.
Was uns in Tuxtla dann doch positiv überrascht hat, waren die abendlichen Tanzveranstaltungen auf dem zentralen Platz. Am frühen Abend treffen sich hier Einheimische jeden Alters, Musik läuft über Lautsprecher und es wird einfach gemeinsam getanzt. Die Stimmung ist offen, lebendig und sehr herzlich, wir hatten das Gefühl, ein Stück mehr „mitten drin“ zu sein.
Routenvorschläge für Chiapas
Chiapas lässt sich auf unterschiedliche Arten bereisen. Wir empfehlen dir, mindestens 5-7 Übernachtungen einzuplanen, um die Region richtig zu erkunden. Dazu eignet sich die folgende Route:
Klassische Route
- Palenque (1–2 Nächte)
Hier haben wir die Maya-Ruinen besucht (allerdings erst auf dem Rückweg). Auf dem Weg nach San Cristóbal de las Casas haben wir die Wasserfälle Misol-Ha und Cascadas de Agua Azul besucht. - San Cristóbal de las Casas (2–3 Nächte)
Die Zeit reicht vollkommen aus, um das Städtchen zu genießen und das Umland zu besuchen, z.B. San Juan Chamula. Außerdem kannst du in der Umgebung ein paar Wanderungen unternehmen. - Wenn es deine Zeit hergibt: Lagunas de Montebello (1 Nacht)
Leider hat es in unseren Zeitplan nicht gepasst, aber beim nächsten Mal würden wir diesen Ausflug unbedingt einplanen. Es ist auch als Tagesausflug ab/an San Cristóbal möglich, jedoch ist das dann ein sehr öanger Tag (ca. 4 Stunden Fahrt pro Strecke).
Tuxtla Gutiérrez (1 Nacht)
Wir empfehlen dir, den Cañón del Sumidero zu besuchen, wenn du aus San Cristóbal kommst und anschließend in Tuxtla zu übernachten. Alternativ ist es auch als Tagesausflug ab/an San Cristóbal gut möglich.- Palenque (1 Nacht)
Von Tuxtla aus kannst du über Tabasco zurück nach Palenque fahren. Das ist ein etwas längerer Fahrttag (ca. 7 Stunden), doch die Straßen sind deutlich besser ausgebaut als die Route zurück über San Cristóbal.
Diese Route lässt sich gut in einen größeren Mexiko-Roadtrip integrieren, entweder aus Richtung Campeche/Yucatán oder weiter Richtung Oaxaca.
Verhaltenstipps für Chiapas
Chiapas ist authentisch, lebendig und kulturell tief verwurzelt. Ein respektvolles Verhalten trägt viel zu einem positiven Reiseerlebnis bei, sowohl für dich, als auch für die Menschen vor Ort.
Respekt in indigenen Gemeinden:
Nicht ungefragt fotografieren, besonders nicht Menschen oder Rituale. In Kirchen gelten oft strenge Regeln.Zurückhaltung zeigen:
Beobachten, zuhören, respektvoll auftreten. Beachte, dass die Traditionen keine Touristenattraktionen sind, sondern Alltag der Menschen.Nachts vorsichtig sein:
Beschränke dich mit dem Auto nachts auf kurze Strecken in belebten Gegenden, vermeide Überlandfahrten im Dunkeln.Bargeld mitnehmen:
Kartenzahlung ist nicht überall möglich, besonders in kleineren Orten.Aktuelle Lage prüfen:
Frage vor längeren Fahrten Einheimische nach aktuellen Straßeninfos.Sprache nutzen:
Schon wenige Worte Spanisch öffnen Türen und sorgen für freundliche Begegnungen.
Unser Fazit zu Chiapas
Chiapas war für uns eine der eindrucksvollsten Regionen Mexikos. Die Kombination aus üppiger Natur, jahrtausendealter Geschichte und lebendigen Traditionen macht diese Region einzigartig.
Für Chiapas braucht man etwas Zeit, um die Gegend wirklich zu erkunden und die teilweise auch großen Distanzen zurückzulegen. Doch wenn du dich darauf einlässt, wirst du eine wunderschöne Zeit haben mit echten Begegnungen und atemberaubenden Naturerlebnissen.
Wenn du Fragen zu einem Roadtrip durch Mexiko hast oder dir Unterstützung bei der Planung deiner eigenen Traumreise wünschst, schreib uns gerne! Wir freuen uns immer über Post.
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