
About Marianne
Wie alles anfing...
Ich erinnere mich ganz genau an einen Urlaub mit meinen Eltern und meinem Bruder auf Mallorca, als ich 15 Jahre alt war. Wir waren in einem Hotel, was mich damals sehr beeindruckt hat, als in mir der Wunsch entstand, einmal im Tourismus zu arbeiten. Speziell in der Hotellerie.
Auch in den nächsten Jahren blieb dieser Wunsch bestehen. Nach einem Praktikum in einem Hotel fing ich an, mich mehr für Reiseveranstaltung zu interessieren. Ich hatte Feuer gefangen und schon 1,5 Jahre vor meinem Abitur war alles in Sack und Tüten. Es schien ewig zu dauern, bis ich den Schulabschluss endlich in der Tasche hatte und das tun konnte, wofür ich mich entschieden hatte..
Meine Anfänge im Tourismus...
Reiseveranstaltung erwies sich als genau das, was ich mir immer gewünscht hatte. Ich konnte die Welt sehen und mit meiner Lebensfreude dazu beitragen, zahlreiche Reisegäste für die Schönheiten der Welt zu begeistern.
Bereits nach 3 Wochen durfte ich meine erste Reisegruppe nach Zypern begleiten und im Februar 2014 verlies ich das erste Mal die Grenzen Europas für eine Reise nach Neuseeland. Spätestens jetzt war das Feuer entflammt.
Auch während meines dualen Studiums der Tourismuswirtschaft konnte ich in den Praxisphasen auf Reisebegleitung gehen und die Welt erkunden. Etwas schöneres hätte ich mir nicht vorstellen können.
In den 6,5 Jahren, die ich für den Reiseveranstalter tätig war, bereiste ich alle fünf Kontinente. Nur in die Antarktis schaffte ich es leider nicht. Ich entdeckte pulsierende Metropolen und wanderte in einsamen Nationalparks. Lernte verschiedenste Kulturen kennen und wuchs an den Herausforderungen, die sich mir auf jeder Reise boten.

Südamerika - der Startschuss für Neues
2018 hatte ich bereits zahlreiche Länder erkundet, doch ich sehnte mich danach, einmal längere Zeit zu reisen. Auch mal länger an einem Ort zu sein. Südamerika, was ich 2017 zum ersten Mal bereist hatte, schien mir dafür das passende Ziel zu sein. So begann ich, Spanisch zu lernen und traf eine Vereinbarung mit meinem damaligen Chef.

Am 06.10.2018 ging es mit meiner besten Freundin zusammen nach Chile. Noch konnte ich nicht ahnen, wie sehr mich die folgenden 8 Monate prägen würden.
Zum ersten Mal erlebte ich wahre Freiheit. Ich traf meine ganz eigenen Entscheidungen – nur für mich, ohne Rücksicht auf andere zu nehmen.
Iquique, eine Stadt im Norden Chiles, war meine Base während dieser Zeit. Eine Stadt, die schnell zu meiner zweiten Heimat wurde. In der ich surfen lernte, paragliden ging, Freundschaften schloss und mich selbst neu kennenlernte.
Von da aus unternahm ich Reisen durch verschiedene Länder Südamerikas. Ich machte erste Backpacking-Erfahrungen, schlief in Hostels, lernte Menschen aus der ganzen Welt kennen, reiste ganz spontan und erlebte unvergleichliche Abenteuer, an die ich mich ein Leben lang erinnern werde.
Ein ganz anderes Gefühl – nur für mich und ohne Reisegruppe.
Wieder zurück in Deutschland - Und nun?
Viel zu schnell ging diese wundervolle Zeit vorbei und obwohl sich alles in mir dagegen sträubte, musste ich zurück. Die folgenden Monate waren nicht leicht. Viele erwarteten von mir, dass alles wieder so werden würde wie zuvor – doch das ging nicht mehr. Ich hatte mich verändert und schien nicht mehr in meine Welt hier in Deutschland zu passen.
Diese Zeit war sehr herausfordernd für mich. Alles fühlte sich irgendwie falsch an und mein Leben fühlte sich gar nicht nach mir an.
Ich musste mich intensiv mit mir selbst beschäftigen, mich mit meinen Zielen und Lebensvorstellungen auseinandersetzen und lernen, für diese einzustehen. Was nicht immer leicht war.
Ich krempelte mein Leben um: Trennte mich von meinem damaligen Ehemann, verließ das gemeinsame Haus und kündigte meinen sicheren Job bei dem deutschen Reiseveranstalter. Meine Möbel und mein Auto verkaufte ich und entschied mich, erneut nach Chile zu gehen. Diesmal ohne Rückflugticket.
Doch alles kam anders. Eine Woche vor Abflug begann eine Pandemie und die Welt erlebte eine Ausnahmesituation. Auch meine Welt geriet aus ihren Fugen.
So strandete ich arbeitslos im Gästezimmer meiner Eltern, während die Hälfte meines Hab & Guts bereits in Chile war.

Ein Plan B musste her!
Lange wartete ich ab, in der Hoffnung, die Pandemie wäre nach wenigen Wochen Geschichte. Doch so kam es nicht. Ich nutzte den Sommer 2020, in welchem einige Länder Europas sich wieder öffneten, für verschiedene Reisen. So unternahm ich meine erste mehrtägige Hüttentour in den Alpen, erkundete Slowenien, reiste durch die fast menschenleeren Städte Norditaliens und lernte Menschen kennen, die ich heute zu meinen engsten Freunden zählen darf.

Mir war noch nicht klar, wie es weitergehen sollte. Doch eines wusste ich genau: ich wollte frei sein. Wollte die Freiheit wieder spüren, die ich in Südamerika erlebt hatte und die mich so glücklich gemacht hatte.
Ein Job mit festen Arbeitszeiten und 30 Urlaubstagen kam nicht mehr infrage. Als ich auf einer meiner Reisen eine Frau kennenlernte, die als Virtuelle Assistenz selbstständig war, war mein Interesse geweckt. Das schien in mein Lebenskonzept zu passen!
So machte ich mich zum 01. Oktober 2020 selbstständig, zunächst als Virtuelle Assistenz. Schnell gewann ich erste Kunden und fokussierte mich auf Onlinemarketing & Webdesign. Da sich Virtuelle Assistenz bald nicht mehr stimmig anfühlte, richtete ich mich Anfang 2022 neu aus. Mit neuem Branding & neuem Fokus startete ich neu durch: Mit Branding & Webdesign by Marianne.
Mein neues Lebenskonzept
Natürlich ist eine Selbstständigkeit herausfordernd. Ich musste viel lernen, mich immer weiterentwickeln und an mir selbst arbeiten. Doch ich kann mir nach wie vor nichts schöneres vorstellen. Ich bin mein eigener Chef und kann das Reisen und das Arbeiten optimal verbinden. Websites kann ich von überall auf der Welt erstellen – mein Laptop reist einfach mit mir.
Ich bin so flexibel – im April 2023 entschied ich mich aus einer privaten Situation heraus für eine kleine Auszeit und 2,5 Wochen später fand ich mich bereits in Thailand wieder. Wieder einmal wurde mir klar: Genau so möchte ich leben!
Im Juni 2023 lernte ich dann Freddy kennen, der meine Liebe zum Reisen zu 100 % teilt und auch auf sehr ähnliche Art um die Welt reist. Wir träumen gemeinsam, fordern uns heraus und inspirieren uns. Uns ist klar, was wir vom Leben möchten und wir haben klare Visionen.
So entstand die Idee für Mount’n’Sea.
Meine Mama war es, die das Offensichtliche auf den Punkt brachte: Freddy ist ein toller Fotograf, Marianne schreibt gute Texte, beide reisen gerne – daraus muss man doch was machen können. Und genau das tun wir nun hier.

Wir haben tausende Ideen und ganz klare Visionen von unserem Leben. Mount’n’Sea ist die Marke, unter der wir all das verbinden und mit der wir noch Großes vorhaben.