Etosha Nationalpark

Trinkende Elefantenmutter mit Jungem am Wasserloch im Etosha Nationalpark - Namibia

Der Etosha Nationalpark ist wohl das Highlight einer jeden Namibia-Reise. Der ca. 22.000 km² große Park erstreckt sich über eine Fläche, die ungefähr so groß ist wie das Bundesland Hessen und ist somit eines der bedeutendsten Tierschutzgebiete im südlichen Afrika.

Mit fast 5.000 km² nimmt die namensgebenden Etosha-Pfanne fast ein Fünftel der gesamten Fläche ein. Den größten Teil des Jahres ist die Salzpfanne trocken, nur wenige Wochen im Jahr kann sie sich in einen See verwandeln. 

Ganzjährig können hier Giraffen, Zebras, Löwen & So. gesichtet werden. 

Inhalt

Geschichte des Etosha Nationalparks

Der Etosha Nationalpark wurde 1907 von der deutschen Kolonialverwaltung unter Gouverneur Friedrich Lindequist gegründet, nachdem der Wildtierbestand nahezu ausgerottet worden war. Es gab längst keine Elefanten mehr und auch große Antilopenherden fand man nicht mehr. Das damalige Gebiet umfasste auch den Kunene und das Kaokoveld. Somit war der Etosha Nationalpark mit fast 100.000 km² der größte Nationalpark der Welt. 

Während der deutschen Kolonialzeit diente der Park vor allem dem Schutz der Großwildbestände vor Überjagung. Mit dem Ende der deutschen Kolonialherrschaft und dem Beginn der südafrikanischen Verwaltung veränderte sich auch der Fokus der Schutzmaßnahmen. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde begonnen, die touristischen Infrastruktur aufzubauen mit dem Ziel, den Etosha Nationalpark für Besucher zugänglicher zu machen und dabei die Naturschätze zu bewahren.

Ab den 1950er Jahren wurde die Fläche des Nationalparks im Zuge der südafrikanischen Homelandpolitik Schritt für Schritt verringert. Denn mit der Einrichtung des Naturschutzgebiet war die Heimat der Herero, Nama und San, die früher hier gejagt hatten, erheblich eingeschränkt worden. nachdem unter anderem das Kaokoland wieder zur Besiedlung freigegeben wurde, erreichte die Fläche des Nationalparks im Jahr 1970 schließlich ihre heutige Größe von etwa 22.270 Quadratkilometern. 

Die Tierwelt im Etosha Nationalpark

Der Etosha Nationalpark ist ein wahres Eldorado, um Afrikas Tierwelt zu bestaunen. Abgesehen vom Büffel sind alle Vertreter der Big Five vorzufinden: Löwen, Nashörner, Elefanten und Leoparden.

Nach erfolgreichen Schutzmaßnahmen in den letzten Jahren kannst du im Etosha Nationalpark sowohl Breitmaulnashörner (White Rhino) als auch Spitzmaulnashörner (Black Rhino) beobachten. Das größere Breitmaulnashorn ist das gemütlichere von beiden. Du erkennst es an der breiten Schnauze und dem tief hängenden Kopf. Das kleinere Spitzmaulnashorn hat hingegen eine spitzer zulaufende Schnauze und trägt den Kopf etwas höher.

Neben den Big Five (bzw. Four) kannst du mit etwas Glück weitere spannende Wildtiere wie Geparden, Hyänen, Schakale und Wildhunde erspähen. 

Neben Giraffen und großen Elefantenherden sind auch zahlreiche Antilopenarten im Etosha Nationalpark unterwegs – die Oryxantilope (das Wappentier Namibias), Impalas, Springböcke, Kudus, Kuhantilopen, Gnus und noch weitere. 

Auch Zebras sind im Park weit verbreitet. Mit etwas Glück wirst du sowohl Steppen- als auch Bergzebras antreffen, die sich hauptsächlich anhand ihrer Beine unterscheiden. Bei Bergzebras sind diese bis zu den Hufen durchgehend gestreift, während die Streifen der Steppenzebras an den Beinen immer mehr verblassen und über den Hufen vollständig weiß sind. Die Bergzebras sind deutlich seltener und hauptsächlich im Westen des Parks zu finden.

Auch Ornithologen werden im Etosha Nationalpark auf ihre Kosten kommen – insbesondere in der Regenzeit, wenn auch Flamingos und Pelikane in der mit Wasser gefüllten Etoshapfanne brüten.

Im Schatten liegender Löwe im Etosha Nationalpark
Trinkende Elefantenmutter mit Jungem am Wasserloch im Etosha Nationalpark - Namibia

Planung deiner Tour im Etosha Nationalpark

Die beste Reisezeit

Grundsätzlich kannst du den Etosha Nationalpark, wie das gesamte Land, ganzjährig besuchen.

Die meisten Touristen entscheiden sich für die Trockenzeit von Ende April bis Mitte November, welche in den namibianischen Winter fällt. Am beliebtesten ist dabei die Zeit im September und Anfang Oktober, da die Trockenheit in dieser Zeit auf dem Höhepunkt ist und die Tiere sich somit an den wenigen noch gefüllten Wasserlöcher tummeln. Tierbeobachtungen sind in dieser Zeit wirklich sehr, sehr einfach! Während es tagsüber angenehm warm ist, kann es in diesen Wintermonaten nachts und in den frühen Morgenstunden jedoch ziemlich kalt werden – beachte das unbedingt bei der Auswahl deiner Safari-Outfits!

Gegen Ende der Regenzeit bzw. zu Beginn der Trockenzeit von Februar bis April, ist der Etosha Nationalpark deutlich grüner. Das kann die Tiersichtungen etwas erschweren, da die Tiere zwischen der dichteren Vegetation deutlich schwieriger zu erspähen sind und auch weit mehr kleine und große Wasserlöcher zur Verfügung haben. Es ist jedoch die perfekte Zeit, um verspielte Jungtiere zu beobachten. Auch für Vogelbeobachtungen ist dieser Zeitraum perfekt, denn zahlreiche Zugvögel überwintern im Etosha Nationalpark. 

Der namibianische Sommer fällt in die Regenzeit von November bis Februar. In dieser Zeit sind die Tage sehr lang und heiß, doch auch nachts ist es immer angenehm mild. Durch die Regenfälle und die dadurch entstehenden Pfützen verstreuen sich die Tiere mehr im Park und sind nicht auf die bekannten Wasserlöcher angewiesen. Das erschwert die Tiersichtungen natürlich ebenso wie die üppige Vegetation. Ein großer Vorteil ist jedoch, dass in diesen Monaten (abgesehen von der Zeit um Weihnachten und Silvester) deutlich weniger Touristen im Park unterwegs sind und die Unterkünfte besser (und ggf. auch kurzfristiger) verfügbar sind.

Selbstfahrer oder geführte Tour?

Grundsätzlich ist es im Etosha Nationalpark gar kein Problem, mit dem eigenen Auto auf Safari zu gehen. Alle Routen sind ausgeschildert und auch wirklich gut ausgebaut. Wir empfehlen dir, dir in einem der Souvenirshops eine Karte zu kaufen, auf der alle Wege und Wasserlöcher genau eingezeichnet sind.

Der Vorteil, wenn du als Selbstfahrer unterwegs bist, liegt auf der Hand: Du bist unabhängig und kannst die Wildnis ganz für dich genießen. Wir haben es so erlebt, dass man sich untereinander die Informationen weitergibt, wo etwas gesichtet wurde – das hat wirklich super funktioniert.

Auf einer geführten Tour profitierst du vom Fachwissen der Guides. Sie können dir viel zu den einzelnen Tieren erzählen und haben auch ein geübtes Auge, um die teilweise verdeckten Tiere zu erspähen. Außerdem stehen sie auch mit den anderen Guides per Funk in Verbindung und wissen so jederzeit, welche Ecken gerade besonders lohnenswert sind.

Wenn du im Etosha Nationalpark übernachtest, kannst du beide Varianten auch perfekt miteinander kombinieren. Es werden geführte Morgen-, Nachmittags- und Nachttouren angeboten, die du ganz einfach an der Rezeption buchen kannst – ergänzend zu deinen Touren auf eigene Faust.

Nahezu alle Lodges außerhalb des Parks bieten ihre eigenen Touren an – sowohl Ganztages- als auch Halbtagestouren. Wenn du nicht selbst in den Park fahren möchtest, empfehlen wir dir, dich bereits vorab mit deiner Unterkunft in Verbindung zu setzendem die Reservierung der Touren abzuklären. 

Zebra mit Jungem im Etosha Nationalpark (Namibia)
Oryxantilope im Etosha Nationalpark (Namibia)

Deine Route im Etosha Nationalpark

Welche Route für dich sinnvoll ist, hängt in erster Linie davon ab, wie viel Zeit du für den Etosha Nationalpark mitbringst. Wir empfehlen dir mindestens drei volle Tage. 

Solltest du weniger Zeit haben, ist es sinnvoll, dich auf das Zentrum sowie den östlichen Teil des Parks zu konzentrieren. Hast du wirklich drei Tage oder gar länger zur Verfügung, empfehlen wir dir, unbedingt auch den westlichen Teil des Parks besuchen, der noch viel „wilder“ und deutlich weniger touristisch ist.

Wir hatten Tage eingeplant und dafür folgende Route gewählt:
Beginnend am Galton Gate haben wir den ersten Tag vollständig im westlichen Tag des Parks verbracht. Am nächsten Tag sind wir bis zum Okaukuejo Camp gefahren und haben das Zentrum des Parks „abgegrast“, bevor wir am nächsten Tag ganz in den Osten und Norden des Parks gefahren sind. Am vierten Tag haben wir noch einmal ein paar einzelne Wasserlöcher besucht. Diese Route war für uns perfekt, da wir alle Teile des Parks gesehen und auch die Nächte an ganz unterschiedlichen Wasserlöchern verbracht haben

Plane deine Routen am besten so, dass du möglichst viele Wasserlöcher ansteuerst. Am besten kaufst du dir in einem der Hauptcamps eine Karte des Parks, in der alle Wasserlöcher (künstlich und natürlich) genau eingezeichnet sind. Hier hast du die besten Chancen für Tierbeobachtungen. 

Achte bei der Planung darauf, dir nicht zu viel vorzunehmen und die Entfernungen nicht zu unterschätzen. Auch, wenn es gar nicht so weit scheint – da du nach Tieren Ausschau hältst, bist du nicht so schnell unterwegs und wirst auch unterwegs immer wieder stoppen, um die Tiere zu beobachten und zu fotografieren.

Öffnungszeiten

Der Etosha Nationalpark kann ganzjährig besucht werden. Die konkreten Öffnungszeiten ändern sich wöchentlich und orientieren sich am Sonnenaufgang bzw. -untergang. Informiere dich deshalb immer über die aktuellen Zeiten.

Auch, wenn du in einem der Camps im Nationalpark übernachtest, gelten diese Öffnungszeiten für dich. Außerhalb dieser Zeiten sind die Tore geschlossen – deshalb solltest du immer pünktlich zurück in deinem Camp sein. 

Eintritt in den Etosha Nationalpark

Den Etosha Nationalpark erreichst du über vier Gates: 

  • Das Anderson Gate im Süden des Parks ist wohl das meist frequentierte Tor. Du erreichst es am besten über die C38 von Outjo aus.
  • Im Osten des Parks befindet sich das Von Lindequist Gate, welches an der B1 gelegen ist. Die nächstgrößere Stadt ist Tsumeb.
  • Im Südwesten des Etosha Nationalparks findest du das Galton Gate. Hier gelangst du in den weniger touristischen Teil des Parks.
  • Das King Nehale Lya Mpingana Gate befindet sich im Norden des Parks. 

Egal, über welches Tor du in den Nationalpark gelangst – hier musst du kurz anhalten und ein paar Formalitäten erledigen. Dazu wird dein Reisepass kontrolliert und  du erhältst ein Formular zum ausfüllen, in welchem du u.a. angeben musst, wann du den Park zu welcher Uhrzeit verlassen wirst. Außerdem zahlst du für alle Erwachsenen über 16 Jahren den Eintrittspreis für die komplette Dauer deines Aufenthaltes bis zum nächsten Verlassen des Parks. Dieser beträgt:

  • Für Namibier: 50 NAD pro Tag
  • Erwachsene aus den SADC-Staaten: 100 NAD pro Tag
  • Ausländische Erwachsene: 150 NAD pro Tag

Außerdem fällt eine zusätzliche Gebühr pro Fahrzeug an: 

  • Fahrzeuge mit weniger als 10 Sitzen: 50 NAD pro Tag
  • Fahrzeuge mit 11-25 Sitzen: 100 NAD pro Tag
  • Fahrzeuge mit 26-50 Sitzen: 400 NAD pro Tag
  • Fahrzeuge ab 51 Sitzen: 700 NAD pro Tag

Du erhältst einen Durchschlag des von dir ausgefüllten Formulars. Bewahre dieses unbedingt gut auf, denn du musst es später vorzeigen, wenn du den Park verlässt.

Nashorn im dichten Gebüsch im Etosha Nationalpark in Namibia
Elefantenherde am Wasserloch im Etosha Nationalpark in Namibia

Übernachten im und um den Etosha Nationalpark

Übernachtungsmöglichkeiten

Grundsätzlich hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst Unterkünfte außerhalb des Nationalparks buchen und jeden Morgen in den Park hinein fahren oder du kannst direkt im Park übernachten. 

Direkt im Park zu übernachten, bietet zwei große Vorteile:

  • Du kannst die Tiere in der Nacht an den Wasserlöchern der Camps beobachten. Das ist wirklich ein tolles Erlebnis, was wir dir total empfehlen können! 
  • Du kannst schon zu Sonnenaufgang das Camp verlassen und bist direkt mitten im Park, wo du die Tiere in den Morgenstunden beobachten kannst, wenn sie am aktivsten sind. 

Jedoch sind die Camps im Etosha Nationalpark eher einfach, dafür aber preisintensiv. Außerhalb des Parks findest du deutlich hochwertigere Unterkünfte zu günstigeren Preisen. 

Wenn du mehrere Tage im Park verbringen möchtest, empfehlen wir dir ggf. eine Mischung – ein bis drei Nächte direkt im Park und ein bis zwei Nächte außerhalb. 

Camps im Etosha Nationalpark

Insgesamt gibt es sechs Camps im Etosha Nationalpark, in denen du übernachten kannst. Aufgrund der begrenzten Kapazitäten empfehlen wir dir, diese Camps frühzeitig zu reservieren. 

Weitere Informationen zur Buchung erhältst du in unserem Blogartikel zu den Unterkünften in Namibia.

Das Dolomiten Camp befindet sich im westlichen Teil des Nationalparks in einer weniger touristischen Gegend. Das Camp mit den luxuriösen Zelten ist recht klein, dafür jedoch sehr exklusiv. 

Eine Besonderheit ist, dass das Dolomiten Camp nicht eingezäunt ist. So können auch jederzeit wilde Tiere auf dem Gelände angetroffen werden. Ein persönlicher Geleitschutz sorgt dabei für die Sicherheit.

Das Onkoshi Camp ist ebenfalls eines der kleineren Camps im Etosha Nationalpark. Es befindet sich im östlichen Teil, fernab von den Selbstfahrerrouten – mitten in der Wildnis.

Von den Chalets, die auf einer Holzkonstruktion auf der Etoshapfanne errichtet wurden, hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Umgebung.

Das Okaukuejo Camp ist eines der drei Hauptcamps im Etosha Nationalpark. Es befindet sich nur ca. 17 Kilometer entfernt vom beliebten Anderson Gate und bietet unterschiedlichste Unterkunftsarten. Neben verschiedenen Chalets und Doppelzimmern ist auch ein Campingplatz vorhanden. 

Neben Restaurant und Pool ist das Highlights des Camps das Wasserloch, welches eine beliebte Anlaufstelle für verschiedenste Tiere, u.a. auch das Spitzmaulnashorn ist. In der Nacht wird es mit Flutlicht angestrahlt, sodass man die Tiere in aller Ruhe beobachten kann – tausendmal besser als Netflix!

Das Halali Camp zählt ebenfalls zu den drei Hauptcamps. Es befindet sich sehr zentral, ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Okaukuejo Camp und Namutoni. Es ist somit ein toller Ort für eine Mittagspause, aber genauso für eine Übernachtung im Park.

In unmittelbarer Umgebung des Camps befinden sich einige Wasserlöcher – auch vom Camp selbst kann man die Tier  Tag und Nacht beim Trinken beobachten. 

Das Camp verfügt über Chalets und Doppelzimmer sowie auch über einen Campingplatz. Außerdem befindet sich hier das größte Schwimmbad im Etosha Nationalpark. 

Das dritte der drei Hauptcamps ist das Namotoni Camp, ein ehemaliges deutsches Fort. Es befindet sich im Osten des Parks, nahe des Lindequist Gates und unmittelbar der Fisher’s Pan – einem Hotspot für Vogelbeobachtungen. 

Das Fort diente früher als Polizeiposten und Militärstützpunkt und ist erst seit 1957 für die Öffentlichkeit zugänglich. Es verleiht dem Camp einen ganz besonderen Charme. Wie in den anderen Hauptcamps gibt es auch hier einen Souvenirladen, einen Supermarkt, Restaurant(s) und einen Pool. 

Für die Übernachtung hast du die Wahl zwischen Chalets, Doppelzimmern und einem Campingplatz. Von der Mauer des Forts hast du einen tollen Blick auf das King Nehale Wasserloch.

Unser Highlight an der Unterkunft war jedoch die Nähe zum Wasserloch Klein Namutoni, welches nur wenige Kilometer vom Camp entfernt liegt und kurz vor Sonnenuntergang die schönsten Tiersichtungen für uns bereit hielt. 

Das Olifantsrus Camp ist das neueste Camp aller Camps im Etosha Nationalpark und gleichzeitig auch das einzige Camp ohne feste Unterkünfte. Hier gibt es lediglich zehn Camping-Stellplätze. 

Das Camp befindet sich im westlichen Teil vom Etosha Nationalpark, ca. 60 Kilometer vom Galton Gate entfernt. Dieser Teil des Parks ist deutlich weniger touristisch als der zentrale und östliche Part. 

Auch dieses Camp hat ein eigenes beleuchtetes Wasserloch, welches du von einem sehr modernen doppelstöckigen Hochsitz aus beobachten kannst. 

Nashorn und Giraffe bei Sonnenuntergang am Wasserloch im Etosha Nationalpark in Namibia
Giraffen bei Sonnenuntergang am Wasserloch im Etosha Nationalpark in Namibia

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